Archiv der Kategorie: Autoren

Kamm, Dennis

Dennis Kamm

Ich wurde 1982 in Reutlingen geborgen. Wärend meiner Kindheit und Jugend wurde ich von meinen Eltern sehr religiös erzogen, da sie sehr angagiert waren – erst in der Evangelischen Kirche, dann bei den Zeugen Jehovas. Mein Weltbild verformte sich schon in meiner Jugend mehrmals, was mich sehr zum Nachdenken brachte und mein Interesse auf die Musik, die Kunst und die Philosophie lenkte. Ich fing an zu schreiben und meine eigene Musik zu machen.
Nach der Realschule 1999 arbeitete ich ein paar Jahre im Familienunternehmen, dem Vertrieb von Haushaltswaren im Einzelhandel. Nachdem meine Eltern sich scheiden ließen, floh ich von zu Hause und verbrachte etwa zwei Jahre auf der Straße.
2005 beschloss ich das Abitur nachzuholen und besuchte das Abendgymnasium Reutlingen, landete dann aber wegen Panikattacken und Angstzuständen in ambulanter Behandlung und brach jeden sozialen Kontakt vorerst ab. In diesen 2-3 Jahren arbeitete ich von zu Hause aus als Übersetzer von englischen Texten, dem Formulieren von Online-Werbeanzeigen oder Gebrauchsanleitungen.
Bis 2014 verdiente ich mir mit Gelegenheitsjobs und Zeitarbeit das Notwendigste, bis ich schließlich 2016 eine Ausbildung als Technischer Zeichner absolvierte. Seitdem arbeite ich in den Bereichen Produktdesign sowie Produktmanagement.

Bibliografie

Lit (Edition SOLAR-X 2017)

Wald, Simon

Simon Wald wurde 1965 in Speyer (Rheinland Pfalz) geboren. Nach dem Abitur zog er 1987 nach Berlin. Dort studierte er Germanistik, arbeitete nebenbei im Ambulanten Pflegebereich und als Taxifahrer. 2002 zog er wieder zurück nach Speyer und absolvierte eine Ausbildung als Krankenpfleger. Seit 2010 arbeitet er in einem stationären Hospiz.

Er hat auch eine eigene Website:  www.simon-wald.eu  Dort kann man sich noch etwas ausführlicher informieren.

Bibliografie:

Und die Maya hatten doch Recht!, Edition SOLAR-X 2016

 

Winkler, Rüdiger

Winkler

Rüdiger Winkler wurde am 22.06.1941 in Einsiedl, Kreis Brüx als Sohn des Oberlehrers Josef Winkler und seiner Ehefrau Anni Winkler, geb. Merten geboren. Er entstammt einer sudetendeutschen Familie, die 1945 aus der CSR vertrieben wurde. Rüdiger Winkler verbrachte seine Kindheit in Schkauditz, Kreis Zeitz, wo sein Vater bis 1952 als Schulleiter tätig war. Später verzog die Familie nach Thüringen.
Der Autor besuchte die Oberschule und legte 1959 das Abitur ab. Danach studierte er am Pädagogischen Institut Dresden Deutsch und Geschichte und arbeitete später als Fachlehrer für Deutsche Sprache und Literatur an der Erweiterten Oberschule sowie an Fachschulen. In seinen letzten Berufsjahren widmete er sich besonders den Integrationshilfen für Migranten und vermittelte ihnen notwendige Kenntnisse der deutschen Sprache.
Seit 01.07.2006 ist er im Ruhestand.
Der Autor war einige Jahre als Rezensent  neu erschienener literarischer Werke  tätig.

Bibliografie:
Die Hoffnung stirbt zuletzt (2009) Roman in zwei Bänden, 1316 Seiten, erschienen im Projekteverlag Cornelius GmbH Halle
Eingebunden oder Der misslungene Versuch einer Regierung, sich ein anderes Volk zu wählen (2010) Roman, 590 Seiten, erschienen im Projekteverlag Cornelius GmbH Halle
Gewissen im Zwiespalt (2011) Roman, 383 Seiten, erschienen im Projekteverlag Cornelius GmbH Halle
Der Hort der Falken (2012) Roman, 317 Seiten, erschienen im Projekteverlag Cornelius GmbH Halle
Falkenschicksale  (2013) Roman, 360 Seiten, erschienen im Projekteverlag Cornelius GmbH Halle
Das Geheimnis des Könnens (2015) Roman, 318 Seiten, erschienen im Verlag Edition Solar-X Zossen
Wen Gott im Zorn erschuf (2016) Roman, 326 Seiten, erschienen im Verlag Edition Solar-X Zossen

 

 

 

Sievers, Hans Dietmar

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Hans Dietmar Sievers wurde 1956 in Wernigerode geboren. Schulen besuchte er in Osterwieck und Halberstadt, 1980 bis 1985 Biologie-Studium in Halle (S.). Daneben Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk der DDR. Erste Buch-Veröffentlichung 1989 im Mitteldeutschen Verlag Halle (S.) in 5000 Exemplaren, die nach der politischen Wende „ordnungsgemäß makuliert“ wurden, wie der Verlagsleiter seinerzeit stolz mitteilte.
Seitdem „gebrochene Erwerbs-Biografie“ usw.

 

Schwarze, Joachim

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Geboren am 18.06.1963 in Halle/Saale. Nach Schulabschluss Tätigkeiten als Elektromaschinenbauer, Veranstalter, Jugendklubleiter, Hilfspfleger, Krankenpfleger und Pflegedienstleiter. Verheiratet in zweiter Ehe, vier Kinder. Alkoholabhängig seit dem 16. Lebensjahr, später zusätzlich Medikamenten- und Betäubungsmittelmissbrauch. Endgültiger Zusammenbruch Ende 2009. Nach längerem Klinikaufenthalt auf der Suche nach neuen Perspektiven.

 

Schünemann, Peter

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Peter Schünemann wurde 1961 in Meißen geboren und wuchs in Markkleeberg, Suhl und Zella-Mehlis auf. Mit 10 Jahren begann er zu schreiben. 1979 trat er in den Zirkel schreibender Arbeiter des VEB Robotron-Elektronik Zella-Mehlis ein und veröffentlichte in der Zeitung des Betriebes sowie in einer Anthologie erste Kurzgeschichten. Er arbeitete als Verpacker und Tiefbauer, studierte von 1984 bis 1989 an den Pädagogischen Hochschulen in Erfurt und Kaluga (damals UdSSR) und begann 1989 in Halle als Lehrer für Deutsch und Russisch zu arbeiten. Heute unterrichtet er Deutsch, Sozialkunde und Ethik an einem Gymnasium in Halle.

1989 trat Peter Schünemann in den Andromeda Science Fiction Club Halle ein, dem er immer noch angehört. Für das Fanzine „SOLAR-X“ schrieb er Storys, Essays und Rezensionen. Derzeit arbeitet er am Fanzine „Neuer Stern“ mit, das nach ein paar Jahren Pause dem SX folgte.

Seit 1987 ist er mit seiner Frau Andrea verheiratet. Die beiden haben zwei erwachsene Söhne.

 

Petuchow, Juri

Juri Petuchow (17.5.1951-1.2.2009) war ein russischer Schriftsteller, Historiker und Philosoph. Er wurde in Moskau geboren. 1969-71 war er im Rahmen seines Dienstes in der Sowjetarmee in Ungarn stationiert. In diese Zeit fiel sein Ausschluss aus dem Komsomol aus ideologischen Gründen. Zwischen 1972 und 1985 arbeitete er in einem militärischen Forschungsinstitut. 1983 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Zweiter Frühling“. 1990 erschien „XXII. Jahrhundert. Die Schlacht“. Seit 1990 veröffentlichte er seine Werke in einem Eigenverlag „Metagalaktika“. Nach eigenen Angaben betrug die Gesamtauflage 16,5 Millionen.